Burg Rheinstein – nachts allein

Das ist die Reportage über 3 Nächte auf Burg Rheinstein in der WELT von Martina Miethig im Oktober 2020Wandeln, Wein und nachts allein – in der Burg!

Tja wohin in der Pandemie? Sich schön verschanzen natürlich. Eine Reportage.

Burg Rheinstein thront seit 700 Jahren auf einer Felsnase bedrohlich nah am Abhang. Bei ihrem Anblick hält jeder unwillkürlich die Luft an. Eine Augenweide mit lauter Türmchen und Zinnen. Wie verlockend wäre eine spätmittelalterliche Zeitreise als Burgdame in diese Bilderbuch-Burg – mit modernen Raubrittern, guten Burggeistern und Düsenjäger-Spuk. Schaurig schön, wie sich das im oberen Mittelrheintal gehört!  

(…) Aufgrund strategisch guter Planung sind wir morgens und abends alleine auf »unserer« Traumburg, umsorgt von den vier guten Burggeistern der Familie Hecher, die das deutsche Kulturdenkmal bereits in dritter Generation besitzt und am Leben erhält. Normalerweise kommen rund 40.000 Besucher pro Jahr, aber sobald das schwere Eisentor mit Fallgitter abends geschlossen wird, huscht hier wochentags höchstens mal eine Smaragdeidechse über den Weg. Mein Logenplatz zum Kissenausschütteln im zweiten Stock des Kommandantenturms ließe selbst Frau Holle vor Neid erblassen. . .

(Auszug aus urheberrechtlich geschütztem Text, Printausgabe: Die WELT von Martina Miethig, Text/Foto, 2. Oktober 2020)

 

LESERMEINUNG:

WELT-online-Leser Johannes A. meint dazu:

»Im Beitrag kommt Respekt, Hochachtung und Freude zum Ausdruck für das, was Idealismus und Engagement der Fam. Hecher hervorgebracht und erhalten haben Danke, auch für den Beitrag.«

 

Recht hat er, Idealisten braucht das Land!

 

Im Blog Mittelrheingold steht zu lesen:

»Rheinstein und die große weite Welt

Was gerade in der Zeitung „Die Welt“ erschienen ist, muss Rheinstein-Besitzer Markus Hecher wie ein Sechser im Lotto vorkommen. Das Blatt feiert seine Burg als „Rheinromantik pur“ und kriegt sich gar nicht mehr ein vor Begeisterung. Autorin Martina Miethig durfte 3 Tage auf Rheinstein wohnenwelt.de«

 

Na klar, »durfte« ich – mit Hilfe meiner Kreditkarte 😉 – man gönnt sich ja sonst nix!