Thailands Trauminseln nach Maß

 

abenteuer und reisen
Titelheft Thailand April 2013 (30 S.)

Thailand: Trauminseln nach Maß

abenteuer und reisen Titelheft Thailand April 2013, Trauminseln nach MaßBekannt oder Geheimtipp? Weitläufig oder überschaubar? Partyfreudig oder still? Familientauglich oder für Entdecker? Glamourös oder authentisch? Auf 30 Seiten Titelstory finden Sie die passende Insel. Plus: Tipps für den gelungenen Stopover in Bangkok von der Thailand-Spezialistin Martina Miethig. Ihre Tipps und Inselporträts garantieren Ihnen die beste Wahl zwischen Luxus und familienfreundlich.

 

Thailand-LESEPROBE-1 (urheberrechtlich geschützt) z.B. über die abgelegene Insel (Ko) PHRA THONG in der Andamanensee:

»Nachts schlabbern einem die Makaken die Zahnpasta weg oder verteilen sie großzügig im Open-Air-Bad.«

(S. 30)

»Echt und unplugged

Die Pumps bitte zu Hause lassen, ebenso das Rollköfferchen! Wer nach Ko Phra Thong will, muss hart im Nehmen sein: Erst mal 90 Minuten Longtail-Knatterbootsfahrt (Oropax!), dann mit Sack und Pack vor dem einzigen Insel-Resort ab ins türkis schimmernde Meer. Pier? Fehlanzeige! Eine „Eco“-Lodge ohne Strom, TV und Klimaanlage mitten im dschungelartigen Wäldchen. Bei einer Mopedtour über die Inselpisten schluckt man Sand wie in der Sahara und gruselt sich fünf Minuten später in einem gespenstischen, vom Tsunami 2004 zerschmetterten Mangroven-Geisterwald – umzingelt von breitbeinigen Stelzenwurzeln und Ästen. Und zu allem Öko-Wildnis-Überfluss schlabbern einem die Makaken nachts auch noch die Zahnpasta weg oder verteilen sie großzügig im Open-Air-Bad. Belohnung für die Natur-Freaks bietet der endlose Strand mit der einzigen Abend-Vorstellung, wenn der knallrote echte Feuerball (keine »Fire-Show«!) ins Meer abtaucht. Wenn man sich nur für einen Strand des „Golden Buddha Beach Resort“ entscheiden könnte: an den 15 Kilometer langen schnurgeraden Strand mit Wellen oder in die fast kreisrunde spiegelglatte Traumbucht – beides menschenleer!«

 

Thailand-LESEPROBE-2 (urheberrechtlich geschützt) z.B. über die Insel (Ko) Mak im nördlichen Golf von Thailand:

»Ko Mak: Winzling mit Prinzipien

Auf Ko Mak wird immer noch mehr Geld mit Gummibaum und Kokospalme verdient als mit sonnenverbrannten Touristen. Die winzige Golfinsel im Ko-Chang-Archipel ist schon länger im Rennen, vor rund 20 Jahren empfingen die ersten einfachen Anlagen ihre Rucksack-Gäste, dennoch hält sich das Inselchen bis heute in Sachen Luxus auf wundersame Weise zurück. Die lateritrote Inselpiste ist je nach Jahreszeit meist staubig oder schlammig, der Zugang zu manch abgelegenem Strandresort wird in der Regenzeit zum feucht-fröhlichen Abenteuer. In der Inselmitte an der Hauptstraße konzentriert sich auf ganzen 100 Metern das „kommerzielle Zentrum“: Tankstelle, Schnorchel-Bude, Tante-Emma-Laden. Keine Bank, keine Geldautomaten, keine Bars, keine leichten Mädels. Stattdessen: Schule, Kindergarten und Klinik für die 400 Insulaner.

 

»Schön, dass es sowas in Thailand noch gibt!«

(S. 31/32)

Und das soll wohl auch so bleiben. Denn auf Ko Mak hat eine einzige angesehene Thai-Familie seit rund 100 Jahren das Sagen. Und falls dann doch mal wieder ein langnasiger blasser „farang“ eine Villa ohne Fenster baut und zehn Jacuzzis davor abgeladen werden, dann weiß der Inselrat sofort, was zu tun ist: Verbot! Schön, dass es sowas in Thailand noch gibt! Aber plötzlich glaubt man seinen Augen nicht zu trauen, ein Schild: „Gulasch mit Spätzle. Nussecken“. Keine Sorge also, die unvermeidlichen Tauchschulen (zwei), Kochkurs und Internet gibt es natürlich auch hier, und auffällig viele der Insel-Thais sprechen deutsch. Die Handvoll Touristen und die Wochenend-Thai-Pärchen müssen sich mit der herkömmlichen Insel-Action begnügen müssen: Tauchen, Schnorcheln, Windsurfen, Kajaking, Mountainbiking (ohne Mountains) und ein bisschen Bogenschießen.«

 

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